
(Bouvier bernois; Bernese Mountain Dog; Perro Boyero de montana Bernés) |
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Die herrliche Fellzeichnung machen den Berner
Sennenhund zu einem der schönsten
![]() Geschichte:
Rassengeschichtlich führt man die Schweizer
Sennenhunde auf die Metzgerhunde zurück, die einst als
Viehtreiber die römischen Heere über die Alpenpässe begleiteten.
Speziell die Ähnlichkeit der Farben sowie deren Verteilung
lassen diesen Schluss zu. Interessant ist, dass alle vier Rassen
bereits sehr lange in sich gefestigt existieren. Der Berner
Sennenhund war in der Schweiz unter den verschiedensten Namen
bekannt - Ringgi, Blässli, Bäri, Gelbbäckler - alle in bezug auf
äußere Merkmale. Bis Anfang des 20. Jh. war er der verbreitetste
Hofhund, zog Milchkarren, hütete Rinder- und Schafherden. Erst
1904 tauchten diese herrlichen, farbenprächtigen Tiere auf einer
Ausstellung in Bern auf, als Dürrbächler bezeichnet. 1908
erhielt der Berner Sennenhund auf Vorschlag von Prof. Heim
seinen heutigen Namen, weil er im Kanton Bern am stärksten
verbreitet war. Rassebeschreibung: Großer kräftiger, aber sehr beweglicher Gebrauchshund von hervorragendem Ebenmaß. Sein kräftiger Kopf muss im Stirnabsatz zwar gut ausgeprägt, aber nicht zu stark sein, einen kräftigen, geraden Fang haben und Ohren, die mittelgroß hoch angesetzt, dreieckig und in der Ruhe flach anliegend sind. Dunkelbraune mandelförmige Augen und ein komplettes Scherengebiss komplettieren das Bild. Sein Körper ist gedrungen, die gut abgerundete Kruppe verläuft in eine buschige, unter das Sprunggelenk reichende Rute, die leicht schwebend getragen, nie bis zum Boden hängt. Das auffälligste am Berner Sennenhund sind seine herrlichen Farben. Das lange, schlichte bzw. leicht gewellte Haar ist in der Grundfarbe tiefschwarz mit sattem braunrotem Brand an den Backen, über den Augen, an allen vier Läufen und auf der Brust. Er hat weiße, leichte bis mittelgroße symmetrische Kopfzeichnung (Blesse) und weiße Brustzeichnung (Kreuz).
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